Über

Hier möchte ich mich und vor allem unsere Fellnasen genauer vorstellen.

Mein Name ist Sarah, ich bin 26 Jahre alt und komme aus dem schönen Wolfsburg. Ich habe 5 Jahre lang in Osnabrück studiert und bin nun in die Heimat zurückgekehrt. Hier lernte ich Anfang 2015 meinen Freund Meik (30 Jahre alt) kennen, mit dem ich zusammenlebe.

Meine Familie hatte eigentlich so lange ich denken kann einen Hund, jedoch immer von der größeren Sorte. „Dina“, ein Schäferhundweibchen ist 18 Jahre alt geworden und hat meine Kindheit begleitet. Ich war daher große Hunde gewöhnt und hatte nicht vor einen kleinen Hund zu haben.

Wie komme ich also zu kleinen Hunden?

Als ich meinen Freund Meik Anfang 2015 kennenlernte, brachte er „Jacki“ (einen Jack Russel, heute 9 Jahre) in die Beziehung mit. Da bin ich sozusagen auf den „kleinen“ Hund gekommen. Jacki wurde von Meik auf einer Art Bauernhof/Stall „gerettet“, da der Besitzer ihn zur Abschreckung in einer Scheune hielt und ihn irgendwann einfach nicht mehr wollte. Von seinem Vorbesitzer hat er auch ein paar Narben und einen abgekappten Schwanz davon getragen. Heute ist von seiner Vergangenheit aber gar nichts mehr zu spüren. Gerade jetzt liegt er schlafend neben mir, weil er zum Herbst und gerade nach dem Fressen immer ganz kuschlig und anhänglich wird. Ich habe irgendwie die Macke meinen Hunden Spitznamen zu geben, besonders Jacki hat Tausende: Bär, Kacko, Stinker, Sacki, Bume (manchmal auch Bumi) und sogar die Kombination von Bume und Bär =Bumbär. Bin ich die Einzige, die so viele Spitznamen für ihre Hunde hat, oder gibt es unter euch auch noch so Verrückte wie mich? Naja, weiter im Text!

Letztes Jahr im Sommer redeten Meik und ich schon sehr häufig über einen zweiten Hund. Besonders im Sommerurlaub an der Ostsee hatte ich den Wunsch nach einer zweiten Fellnase.  Grund dafür ist einfach, dass Jacki immer weniger sieht und ich mir für ihn einen „Kumpel“ gewünscht habe, mit dem er sein restliches Leben in Gemeinschaft verbringen kann. Wie wir Frauen manchmal so sind, habe ich natürlich oft geschaut, ob ich einen passenden Zwerg finde und bin meinem Freund auf die Nerven gegangen. Er meinte, dass es besser sei, wenn wir alles auf uns zukommen lassen und wie der Zufall so will, hatte er natürlich Recht (was auch sonst). Eine Arbeitskollegin suchte im Auftrag einer Bekannten in Elternzeit neue Eltern für „Ruby“ (einer Pinscher-Mix Hündin, heute 7 Jahre), weshalb mich im September letzten Jahres die beste Rundmail meines Lebens erreichte.  Wir vereinbarten sofort einen Termin mit Stephie, der Vorbesitzerin, und baten um ein Treffen. Spätestens beim Treffen war es um die beiden geschehen, denn ab diesem Zeitpunkt heißt es #jackiandrubyinlove!!! Yeah! Wir mussten uns noch ein bisschen gedulden, weil wir die „Zusammenführung“ langsam angehen wollten. Als Ruby jedoch das erste Mal bei uns übernachtete, durfte sie gleich bei uns bleiben, weil alles so gut funktioniert hat. Nun aber zu Ruby: Obwohl Stephie sagte, dass Ruby ein bisschen ängstlich gegenüber Männern ist, war Meik der erste, in dessen Schoß sie sich gesetzt hat. Ruby ist suuuuuuper kuschlig und schläft für ihr Leben gern, sogar unter der Decke. Nichts liebt sie mehr, als Menschenkontakt. Bei einem von uns ist sie immer. Manchmal hat sie ihre 5 Minuten und wird ganz aufgeregt und flippig. Besonders niedlich ist es dann, wenn sie Jacki dazu auffordert mit ihm zu spielen. Sie beißt ihm dann immer zärtlich ins Ohr und streckt den Popo schwanzwedelnd in die Luft. Wie ihr Frauchen so ist, hat auch Ruby bereits ein paar Spitznamen: im Moment ist besonders „Schnecke“ hoch im Kurs. Sonst gibts es noch Rube, Rubeube, Süße und Mäuschen.

Alles in Allem sind wir heute eine kleine Patchwork-Familie, die das Leben in vollen Zügen genießt und viel mit den Hunden unternimmt. Besonders lieben wir Spaziergänge im Wald, actionreiches Spielen und Kuscheln (egal ob morgens oder abends), aber davon mehr in den Blogbeiträgen.

Liebe Grüße,

eure Sarah, Jacki & Ruby