Unsere miDoggy Magic Power

Ich habe von  Julia und Lola’s toller Aktion gehört, die sich mal weg von dem Konsumgedanken bewegt, der gerade zur Weihnachtszeit vorherrscht. Die Aktion beschäftigt sich mit wesentlicheren Dingen indem sie folgende Frage stellt:

„Was würdet Ihr in der Welt verbessern wollen, wenn es Euch erlaubt wäre, Ihr “magic power” hättet?“

Ich habe mir zu diesem Thema wirklich sehr lange Gedanken gemacht. Jede Superkraft, die mir einfiel, war irgendwie nicht gut genug. Nicht gut genug für jeden. Nicht für mich.

Aber damit ihr überhaupt wisst, wovon ich rede, Folgendes:  Dr. Jane Goodall, eine achtzig jährige Verhaltensforscherin, ist wirklich super inspirierend und bewundernswert. Seht selbst, worum es ihr geht (das Video ist auf englisch).

Klar, muss man mit Wünschen immer vorsichtig sein. Das lernt man schon als Kind. Nutzt man sie zu eigennützig, geht das sowieso in die Hose. Wünscht man sich etwas zu globales, bedeutet dies meist ein komplettes Chaos. Eins muss man glaube ich einsehen: Man kann die Welt nicht retten. Zumindest nicht vollständig. Aber (!!!) man kann jeden Tag ein Stück dazu beitragen, dass die Welt besser wird. Und das ist doch das, was sich letztendlich alle wünschen.

Da ihr jetzt wisst, worum es Dr. Goodall geht, erzähle ich euch meinen Wunsch, meine Superkraft:

Ich hätte gern eine Superkraft, die Menschen dabei hilft, sich selbst und andere mehr zu lieben.

Ist man zufrieden mit sich selbst, hat man meiner Meinung nach schon die halbe Miete. Benutzt man die andere Hälfte dazu, andere Menschen bzw. Lebewesen zu lieben, ist es perfekt. Doch wie soll das gehen? Mir fällt dazu ein berühmtes Zitat ein, was den Nagel auf den Kopf trifft:

Jemand, der ein „Wofür“ im Leben hat, kann jedes „Wie“ ertragen.

Ich glaube, dass der Schlüssel zum zufriedenen Leben ein „Wofür“ ist. Für mich sind das meine Familie, mein Verlobter und meine Hunde. Das Schöne daran ist, dass jeder Mensch ein „Wofür“ haben kann. Es kann auch ein Hobby sein oder eine Passion. Es wäre also toll, wenn jeder Mensch ein „Wofür“ hat, wodurch er jedes „Wie“ ertragen kann.

Wichtig ist hierbei jedoch auch die Selbstliebe, denn man darf sich selbst nie vergessen. Man sieht es immer wieder, dass sich Menschen für jemanden oder etwas selbst aufgeben. Damit dies nicht passiert, gehört hierzu zwingend eine gewisse Selbstreflexion. Mit ein paar kleinen Fragen/Thesen kann man sich seine Selbstliebe aber auch die Nächstenliebe wieder hervorrufen:

  1. Ich bin dankbar für…
  2. Was würde den heutigen Tag wunderbar machen?
  3. Tägliche Komplimente. Ich bin…
  4. 3 tolle Dinge, die heute passiert sind.
  5. Wie konnte ich den heutigen Tag für jemand anderes besser machen?

Hierbei wird jeder Tag einzeln als eigenständiges Abenteuer betrachtet. Klar, gibt es Tage, an denen man nicht alle Fragen/Thesen beantworten kann. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, sich selbst und andere lieben zu lernen. Meiner Meinung nach gäbe es dann auch deutlich weniger Hass und Kriege auf der Welt. Ein bisschen mehr Empathie tut niemandem weh. Versetzt euch doch manchmal in die Lage Anderer und habt ein paar nette Worte für eure Mitmenschen über. Hierzu ein anschauliches Beispiel unserer super schnellen, unschönen Welt: Neulich waren wir Einkaufen. Als wir an der Kasse waren, war jemand vor uns, der die Kassiererin überhaupt nicht beachtet hat, obwohl sie so super freundlich war und es überhaupt keinen Grund gegeben hat, sie nicht zu beachten. Sie gab bis zum Schluss nicht auf und wünschte der Person trotzdem einen schönen Tag. Ich hab mir innerlich vorgestellt wie die Person stolpert und fällt, als sie gegangen ist. Karma hat dies jedoch ignoriert. Mal sehen, wann Karma die Person doch einholt. Versteht mich nicht falsch, aber so geht man doch mit seinen Mitmensch nicht um. Klar ist man manchmal im Stress, aber SO im Stress kann keiner sein, dass jemand, der einem gerade sein Essen verkauft hat nicht mal ein trockenes „Tschüss“ verdient hat.

Ich wünsche mir wirklich, dass die Menschen ein bisschen mehr Empathie an den Tag legen und sich in die Situation anderer Menschen hineinversetzen.

Diese Empathie macht jedoch auch bei Tieren keinen Halt. Meine gute Freundin Isabelle machte mich letztens, als wir zusammen auf dem Weihnachtsmarkt waren, auf eine tolle Aktion aufmerksam, die ich euch nicht vorenthalten möchte: auf www.tierschutz-shop.de  könnt ihr Vereine unterstützen, mit „echten“ Sachen (genauer Link zum Vereine finden hier: Wunschlisten der Vereine. Das heißt, dass Vereine, wie zum Beispiel Traurige Hundeherzen e.V., wo auch unsere Ruby herkommt, Bedarfe an den Tierschutz-Shop melden, und man selber als „Verbraucher“ einen Warenkorb für den gewünschten Verein packen kann. Schön ist auch, dass diese Spende dann auch transparent ist, so dass man erkennen kann, ob die Spenden auch wirklich ankommen. Durch einen sogenannten „Sharing-Versand“ können sich verschiedene Spender die Versandkosten mit anderen Spendern teilen. Wenn ihr nicht nur einen Verein unterstützen wollt, könnt ihr auch in den Bedarfslisten der anderen Vereine schmökern.

Ihr fragt euch jetzt sicherlich warum ich gerade in diesem Beitrag auf diese Aktion aufmerksam mache. Ganz einfach: Tiere (und in meinem Fall gerade Hunde) geben uns so viel zurück. Sie lassen uns wir selbst sein. Da ist kein Verstellen notwendig. Sie lieben uns so wie wir sind. Gebt so den Tieren, denen es nicht so gut geht, die Möglichkeit, beachtet zu werden. Klar, kann man nicht jedes Tier aufnehmen (allein aus finanziellen, gesundheitlichen oder räumlichen Gründen nicht), aber man kann jedem Tier den Aufenthalt an dem Ort, an dem es gerade ist, erträglicher machen. Und darum geht es. Immer. Lass es statt einem Strom ein Tropfen sein und das Glas füllt sich am Ende doch.

Nun wünschen wir euch frohe Weihnachten!

 

Sarah, Jacki & Ruby

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