(Keine) süße(n) Träume!

Hallo meine Lieben!

Zu Anfang gibt es gleich ein Geständnis: Ja, ich nehme meine Hunde manchmal mit ins Bett und ja, sie dürfen auch auf’s Sofa.

Und ich gestehe noch etwas: ich liebe es. Meistens jedenfalls. Ich liebe es, wenn die beiden sich an mich kuscheln, gerade Ruby ist ja eine Kuschlerin. Sie kann das jeden Tag machen, 24 Stunden. Ohne Pause. Ohne Luft. Unter der Decke am liebsten. Und wenn Jacki eine „Phase“ hat, wie ich das bezeichnen würde, wenn Herr Bär sich in den Kopf gesetzt hat genau jetzt mit Frauchen (aber lieber mit Herrchen) zu kuscheln ist das besonders schön.

Diese Zeit genießt man dann um so mehr, weil man weiß, dass diese Zeitpunkte eher selten und besonders sind. Ich mag es, den beiden beim Atmen zuzuhören, denn da wird man selber immer ganz müde. Dieses rhythmische Ein- und Ausatmen hat eine seltsam beruhigende Wirkung. Interessant ist auch, dass sich Ruby und Jacki beim Atmen total unterschiedlich anhören. Bei Ruby ist das eher so ein „pfeifen“ wir sagen immer (und jetzt verzeiht mir, wenn ihr das lesen müsst, in echt hört sich das total niedlich an) „Fiiiiu“ und bei Jacki ist das eher so ein „röcheln“, wie ein Kleinkind hört er sich an. Aber genug dazu.

Bisher haben wir die Schlafsituation im Hause Jacki & Ruby wie folgt gelöst (und das hat bisher eigentlich sehr gut geklappt): Wenn wir den Abend verbringen, dann meistens auf dem Sofa. Da liegen die beiden dann neben uns und schlafen. Gehen wir ins Bett, nehmen wir die beiden natürlich mit ins Schlafzimmer. Geschlafen wird jedoch im Körbchen, weil

  1. das Bett so klein ist (1,40 x 2,00m)
  2. Herrchen’s Seitenschläferkissen auch schon im Bett liegt und sowieso schon so viel Platz einnimmt und
  3. wir einfach unseren Schlaf brauchen.

Morgens kommen Jacki und Ruby aber dann ins Bett und kuscheln die letzten Stunden/Minuten noch mit uns, bevor der Alltag wieder startet. Die beiden haben da ihre ganz unterschiedlichen Strategien ins Bett zu kommen. Jacki ist viiiiiiiel zu müde zum springen, weshalb er zu Frauchen läuft (weil er weiß, dass nur die das macht) und sich mit den Vorderpfoten ans Bett stellt. Frauchen hat dann die tolle Aufgabe ihn ins Bett zu heben. Manchmal schlafe ich selber noch tief und fest während ich das mache. Er kommt dann unter die Decke und kuschelt mit mir. Wenn ihm zu warm wird, kommt er auf das Kopfkissen zwischen unseren Köpfen. Ruby ist da schon ein bisschen zarter, ganz Mädchen halt. Sie kommt auch an meine Seite (also irgendwie scheine ich der Eingang zu sein *haha), wedelt aufgeregt mit dem Schwanz und macht ein seltsames Geräusch, was ich noch bei keinem Hund dieser Welt gehört habe. Sie schnorrt fast wie eine Katze, so ein „bruuuuhu“, damit ich auf sie aufmerksam werde. Klopfe ich mit der Hand dann auf’s Bett, hüpft sie hoch, begrüßt Herrchen und will zwischen uns unter die Decke. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie lange sie unter der Decke liegen kann. Aber sie scheint die Hitze und die Geborgenheit zu genießen.

So. Nun wird es langsam kalt und die beiden wollen dementsprechend auch früher ins Bett, weshalb Herrchen und Frauchen weniger zum Schlafen kommen. Also decken wir die beiden abends in ihren Körbchen schön zu und hoffen, dass es lang genug anhält. Natürlich hält es das nicht. Jacki kommt im Moment schon so gegen 01:30 Uhr auf die Idee, Frauchen mal zu „fragen“ ob sie ihn nicht hochheben könne. Im Bett ist es so viel wärmer. Und wenn das klappt, denkt sich Ruby: „Gleiches Recht für alle!“ und schnorrt los. Was bedeutet das?

Herrchen und Frauchen müssen wieder konsequenter sein, schließlich haben wir ja leider nicht die Möglichkeit, den Rest des Tages zu schlafen, sondern müssen arbeiten.

Hund müsste man sein, ganz einfach. Aber mal ganz ehrlich: mir fällt das super schwer, nicht mit den beiden zu kuscheln und nachzugeben. Ich weiß doch, dass die beiden gerne zu mir kommen wollen. Vielleicht ist ihnen zu kalt? Oder sie wollen einfach die Geborgenheit spüren? Ich weiß es nicht. Aber seit ich die beiden „abweise“, merke ich erst, wie oft sie es eigentlich auch versuchen, hoch zu kommen. Gestern Nacht hat Jacki es 3 Mal versucht. 3 Mal. Das bedeutet, dass ich meinen geliebten Bär gestern 3 Mal wieder mit Nachdruck in sein Körbchen schicken musste. Und das im halbschlafenden Zustand, der sich dann veränderte in den Hellwach-Modus. Yeah!

Ich hoffe, dass die beiden sich bald wieder ein wenig entwöhnen, damit wir in Ruhe schlafen können und nicht wie Zombies auf der Arbeit rumlaufen.  Ich versuche schon morgens (wenn ich dann wirklich aufstehen will) noch ins Wohnzimmer mit den beiden zu gehen und dort noch eine Runde auf dem Sofa zu kuscheln. Das klappt auch, weil sie ja wirklich kuscheln wollen und ja, ich gebe es zu: ich natürlich auch. Nur lassen sie uns leider nachts trotzdem noch nicht ganz in Ruhe.

Naja, auf ein Neues heute! Ich wünsche euch süße Träume, ob mit oder ohne kleinen Liebling an eurer Seite.

Sarah, Jacki & Ruby

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